AI-as-a-Service für die Bio-Branche
biotools baut spezialisierte KI-Werkzeuge für Bio-Betriebe im DACH-Raum. Wir verbinden Compliance-Begleitung, Operations-Software und Vertriebskonzepte zu einem integrierten System — gesteuert von Agenten, kontrolliert von Menschen.
Unser Fokus: Bio-Lieferdienste, Hofläden, Erzeuger und kleine Manufakturen, die regulatorische Sicherheit und effiziente Abläufe brauchen, ohne eigene IT-Abteilung.
Geplante Konstellation: Thomas Siepmann · Kurt Lorenz · Lukas
Projekt in Vorbereitung — noch keine gegründete Gesellschaft
Drei Produktlinien für die Bio-Branche
Abo-Kisten-Verwaltung für Bio-Lieferdienste. Automatisiert Zusammenstellung, Bestellverwaltung und Auslieferungsplanung. Pro Kunde eigene Instanz mit separater Datenbank.
In EntwicklungKomplettes Beratungs- und Software-Paket für Bio-Lieferdienste, die über Botschafter-Abholpunkte wachsen wollen. Konzept-Workshop, App-Vorlage, 12 Wochen Pilot-Begleitung.
GeplantKI-gestützter Compliance-Agent für die EU-Öko-Verordnung 2018/848. Beantwortet Zertifizierungsfragen aus einer geprüften Wissensbasis — immer mit Verweis an die zuständige Kontrollstelle.
Prototyp aktivAgenten-Hierarchie mit menschlicher Kontrolle
biotools folgt einer Paperclip-Architektur: Ein CEO-Agent (Helios) plant die Woche, verteilt Aufgaben als Tickets an vier Manager-Agenten, die jeweils spezialisierte Worker koordinieren. Jeder Agent hat ein festes Budget, einen regelmäßigen Heartbeat und klare Einschränkungen.
Menschliche Kontrolle ist zentral. Das Board (drei Gründer) setzt die Ziele, genehmigt Eskalationen und hat jederzeit die Möglichkeit zur Notfall-Abschaltung. Helios sieht nur aggregierte Manager-Reports — nie einzelne Worker-Logs oder Mandanten-Daten.
Produkt-Agenten wie der BioZert-Begleiter stehen außerhalb der internen Hierarchie. Sie laufen pro Mandant in eigenen Instanzen, mit eigener Wissensbasis und immer hinter dem Disclaimer-Enforcer. Keine Antwort erreicht den Nutzer ohne Qualitätsprüfung.
Budget-Leitplanken: Helios hat ein Drei-Stufen-Budget (5 €/Tag, 25 €/Woche, 80 €/Monat). Bei 80 % Auslastung wird automatisch ans Board eskaliert. Zwischen zwei Worker-Einstellungen müssen mindestens 48 Stunden liegen.
Kistengenerator-Vermarktung in 7 Schritten — klicken Sie auf einen Schritt für Details
Das Board formuliert ein Quartalsziel in config/board-goals.yaml:
„Vermarkte den Kistengenerator an Bio-Lieferdienste in DACH." Helios liest
dieses Ziel bei seinem nächsten Heartbeat-Zyklus.
Erzeugte Daten: Board-Ziel mit Priorität, Deadline und zuständigem Manager wird im Audit-Log protokolliert.
Helios erstellt einen Wochenplan per LLM-Call und übersetzt das Board-Ziel in konkrete Aufgaben. Für die Kistengenerator-Vermarktung erzeugt er ein Ticket an Vesta mit dem Auftrag, Leads in der DACH-Region zu identifizieren.
Erzeugte Daten: Wochenplan als Markdown-Draft in
/drafts/helios/wochenplan-KW*.md. Ticket in der
PostgreSQL-Datenbank mit von_agent: 'helios',
an_agent: 'vesta', Status 'open'.
checkAndEscalateBudget(). Heartbeat prüft Panic-State
vor jedem LLM-Call.
Bei Vestas nächstem Heartbeat (alle 2 Stunden) liest sie offene Tickets.
Die Keyword-basierte Routing-Logik erkennt „Leads" + „DACH" und weist das
Ticket dem Lead-Scout zu. Ein Sub-Ticket wird mit
parent_ticket_id-Verknüpfung erstellt.
Erzeugte Daten: Sub-Ticket in PostgreSQL mit
an_agent: 'lead-scout' und den Worker-Einschränkungen
im payload_json: „Keine Cold-Calls", „Nicht in Profile einbrechen".
'in_progress'
gesetzt. Vestas Heartbeat prüft bei jedem Zyklus, ob Sub-Tickets blockiert
sind — wenn ja, wird der Parent ebenfalls blockiert.
Der Lead-Scout verarbeitet sein Ticket, ruft das LLM auf und generiert eine Lead-Liste im CSV-Format: Name, Kategorie, Region, Eignungs-Score (1–10), Quelle, Notizen. Im Dummy-Modus werden realistische aber fiktive Leads erzeugt.
Für Hub-Interessenten führt Vesta zusätzlich die 5-Kriterien-Qualifikation durch: Lieferdienst-Größe, Region (DACH), bestehende Abholpunkte, Tech-Reife, Budget-Passung. Ab 3 von 5 Punkten gilt ein Lead als qualifiziert.
Erzeugte Daten: CSV-Datei in
/drafts/lead-scout/leads-dach-*.csv.
Qualifikations-Ergebnis im Audit-Log mit Score und Detailbewertung.
'completed' bei Erfolg,
auf 'blocked' bei Fehler.
Für qualifizierte Leads erstellt Vesta ein individualisiertes Angebot.
Die gesamte Preisliste aus config/preisliste.yaml wird dem
LLM-Call übergeben — der System-Prompt betont: „Verwende ausschließlich
Preise aus der Preisliste."
Der Kistengenerator Basis kostet 290 € Setup + 39 €/Monat. Das Nachbarschaft-Hub Komplett: 4.900 € einmalig + 99 €/Monat ab Monat 4. Alle Preise kommen aus der YAML-Datei, nicht aus dem LLM.
Erzeugte Daten: Angebots-Markdown in
/drafts/vesta/angebot-*.md.
Token-Verbrauch wird auf Vestas Budget (60 €/Monat) angerechnet.
Kein Agent bei biotools versendet selbständig Angebote, E-Mails oder
Verträge an Kunden. Alles was nach außen geht, durchläuft eine menschliche
Prüfung. Die Gründer sichten den Draft in /drafts/vesta/,
passen ggf. an und geben den Versand manuell frei.
Dieser Schritt ist bewusst nicht automatisiert. Er ist das Kernprinzip von biotools: Agenten verstärken, Menschen entscheiden.
Erzeugte Daten: Keine — der Mensch liest, prüft, entscheidet.
BIOTOOLS_MODE=dummy)
verhindert externen Versand auf System-Ebene.
Selbst wenn ein Agent versuchen würde, eine E-Mail zu senden, wird der
Call von der Modus-Middleware blockiert. Im Staging-Modus sind nur
Whitelist-Adressen erlaubt.
Vesta aggregiert den Status aller Worker-Tickets: offene, abgeschlossene, blockierte Aufgaben. Der Report wird als JSON-Draft gespeichert. Helios liest diese Manager-Reports bei seinem 4-Stunden-Heartbeat und erstellt daraus einen Wochenbericht für das Board.
Erzeugte Daten:
Manager-Report in /drafts/vesta/manager-report-*.json.
Wochenbericht in /drafts/helios/wochenbericht-KW*.md.
Bei blockierten Tickets: automatische Eskalation ans Board.
Wie wir Qualität und Transparenz sicherstellen
Jede Antwort unserer Compliance-Agenten durchläuft einen technischen Filter. Verbotene Phrasen wie „rechtssicher", „garantiert" oder „ist konform" werden automatisch abgefangen. Kein Compliance-Output erreicht den Nutzer ohne Prüfung.
Jede Aktion jedes Agenten wird in einem manipulationssicheren Log protokolliert. Jede Zeile enthält den SHA-256-Hash der Vorgängerzeile. Nachträgliche Änderungen sind erkennbar — bei internen Audits und bei Behördenanfragen.
Jede von unseren Agenten generierte Antwort trägt einen Footer mit KI-Kennzeichnung, Wissensbasis-Version und Verweis auf die zuständige Fachstelle. Transparenz ist gesetzliche Pflicht — und unser Standard.
Alle Daten bleiben auf Servern in Deutschland (Hetzner). LLM-Aufrufe laufen durch einen Scrubbing-Proxy, der personenbezogene Daten vor dem Versand an den KI-Anbieter entfernt. Pro Mandant separate Datenbank, separate Postgres-Rolle — keine mandantenübergreifenden Abfragen.
Ein einziger Befehl stoppt den gesamten Betrieb sofort. Alle Agenten, alle LLM-Verbindungen, alle Heartbeats. Wiederaufnahme nur mit Passphrase — auch nach Server-Neustart.
Disclaimer-Enforcer, Audit-Log, Panic-Button, Budget-Logik, Ticket-System, Agenten-Heartbeats — alles automatisiert getestet. Kein Agent geht in Betrieb ohne grüne Test-Suite.